Montag, 19. Januar 2015

Unwoascheinlich

Man soll auch das, was man gar nicht kann, nicht vernachlässigen. Zum Bespiel Mundartgedichte!





A Meiserl, a Zeiserl, a Gimpi, a Specht
- der a a poa Keandl in Schlund eini mecht –
die sitzn im Vogihaus, woatn und woatn,
do schleicht sie die Minki von Nochban in Goatn.
Zerscht fongt si des Katzl an Gimpi, donn ´s Zeiserl,
donn frisst’s erscht den Specht und zum Schluss a nu `s Meiserl.
Ma heat sowos lassaling - deppade Red,
a Vogl ko fliang, oba d‘ Kotz, die konns ned.

Kommentare:

  1. Oisan, mei Kuder is scho amoi ausm Fensta gflogn! Danoch is a im Hof drunt gflaggt mit ana bluatign Lätschn. Er ko fliang, oba ned weit.

    AntwortenLöschen