Donnerstag, 4. Dezember 2014

Flammigundes Weihnachtstraum - ein Gedicht für Kinder (und für drago)





Das Drachenmädchen Flammigunde
(sie flammt so gerne aus dem Munde)
träumt Tag und Nacht, es wäre auch
ein Menschenkind mit Weihnachtsbrauch.

Es träumt von Schlitten, Weißbarthirschen,
sieht sich ganz sacht ans Kripplein pirschen,
singt Halleluja, räuchert weih
und spuckt ein Flämmchen oder zwei.

Die Fee der Drachen, Dragolinde,
erhört die Wünsche und geschwinde
darf Flammigund‘ – vor Freude rot –
den Schlitten ziehn (weil Ren marod).

Ja, Kinder, lasst euch euren Glauben,
ans Weihnachtswunder nur nicht rauben.
Macht’s auch so wie die Drachenmaid,
dann wird ein Traum zur Wirklichkeit.

Kommentare:

  1. Hm, meine Mutter heißt Dragolinde. Aber es fällt mir - auch und gerade ob ihrer barocken Körpermaße - schwer, sie mir als Fee vorzustellen. Nun, dennoch hat der Gedanke etwas ungemein Belustigendes. Und Flammigunde (sie lebt übrigens seit Jahren in Tirol) ist in der Tat ein feuriges Mädel von brennendem Temperament.
    Herrlich, Ingo!

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